Aufgrund der Anpassung unseres Produktsortiments ist die Registrierung und Anmeldung im Webshop derzeit deaktiviert. Bei Fragen oder Bestellungen wenden Sie sich gerne direkt an uns.

Due to the adjustment of our product range, registration and login in the webshop is currently disabled. For questions or orders please contact us directly.

Maximale Kundenorientierung aus Tradition

Unternehmensentwicklung im Spiegel der Zeit

In Verbindung mit dem leidenschaftlichen Engagement der Mitarbeiter zählen kontinuierliche Modernisierungsmaßnahmen und Investitionen in das Unternehmen zu den Garanten eines langfristigen Unternehmenserfolges. Die Fähigkeit schnell und flexibel auf Marktentwicklungen zu reagieren, sind maßgebliche Faktoren unserer Unternehmenshistorie.




Die Wurzeln unseres Unternehmens reichen zurück ins Jahr 1887. Damals gründen die Brüder Heinrich und Julius Echtermann ein kleines Unternehmen für Messingportierketten mit Holzkugeln – in der damaligen Zeit als Türschmuck sehr gefragt. Weitere Messingprodukte wie Garderobenhaken, Klavierleuchter und ähnliche Gebrauchsgegenstände erweitern bald die Produktpalette des florierenden Unternehmens, das nach einigen Jahren von einem Kellerraum in die Iserlohner Weidenstraße zieht. Bereits zu diesem Zeitpunkt tritt der damals 16 jährige Sohn Heinrich in die Firma ein. Durch seine frühe Reisetätigkeit und Umwerbung von Neukunden, begründet er in der 2. Generation maßgeblich einen neuen Fabrikationszweig: „Sanitäre Bade-Einrichtungen“.


Nach dem Ersten Weltkrieg werden erste Kontakte ins Ausland geknüpft, das Unternehmen wächst und vergrößert seine Fertigungspalette u.a. um Handgriffe, Siphons und Schrauben aller Art für den sanitären Bereich. Da die Räumlichkeiten für die steigende Produktion nicht mehr ausreichen, wird 1932 eine Fabrikanlage in der Grüne Iserlohn gekauft. Hallen, Gebäude, Maschinenpark und die Fabrikationseinrichtungen entsprechen perfekt den Vorstellungen Heinrich Echtermanns. Er beschließt die Fertigung von Armaturen fortzuführen und legt damit die Grundlage unserer bis in das 21. Jahrhundert reichenden Produktphilosophie.

1939 hat das Unternehmen bereits 90 Mitarbeiter. Der Zweite Weltkrieg unterbricht das kontinuierliche Wachstum. Mitarbeiter werden zum Kriegsdienst einberufen, Messing wird knapp. Erst die Währungsreform 1948 sorgt wieder für solide wirtschaftliche Verhältnisse. Das Wirtschaftswunder schafft die Rahmenbedingungen für ein Anknüpfen an alte Erfolge: Neue Modelle werden vom Markt gut aufgenommen, Investitionen in die Marke schärfen das Unternehmensprofil.


In den Sechziger Jahren – unter Leitung von Heinz Echtermann in dritter Generation – entwickelt Echtermann® neue Spezial-Armaturen, die nicht nur formschön sind, sondern auch eine moderne Oberflächenbeschichtung mit Kunststoff oder Chrom haben. Das Unternehmen expandiert weiter: Das Fertigungsprogramm wird durch Kaffeemaschinen, Bier-, Friseur- und Sanitär-Ausstattungsarmaturen erweitert. Durch den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes dehnt sich die Liegenschaft weiter aus und schafft Kapazitäten für zusätzliche Mitarbeiter. Die zunehmende Fokussierung auf Spezialarmaturen für Großküchen, Restaurant- und Fleischerei-Ausstattungen nimmt in den siebziger Jahren seinen Anfang.


Die 1980er Jahre stehen im Zeichen von Modernisierungen und Innovationen. Nach dem plötzlichen Tod von Heinz Echtermann 1986 führt Klaus Peter Winkelmann als neuer Geschäftsführer das Unternehmen weiter, die Witwe Margret Echtermann und ihre Töchter Petra Wiedemann und Andrea Echtermann übernehmen die Verantwortung für das Familienunternehmen.

Die elektronische Datenverarbeitung (EDV) wird ebenso eingeführt wie das Akkordwesen als Abrechnungsmethode, die CNC-Technik und moderne CAD-Systeme. Ausdruck der erfolgreichen Unternehmensentwicklung ist der Bau eines neuen Büro- und Lagergebäudes auf dem Firmengelände 1992. Der Einsatz der CAD-Technologie ermöglicht es, moderne Entwicklung, Sonderanfertigungen und Kleinserien voran zu zu treiben. Aus dem kombinierten Einsatz von Galvanisierung, Schleiferei und Montage mithilfe moderner CNC-Maschinen und der Erfahrung aus  traditioneller Handwerkskunst resultiert eine bis heute herausragende Produktzuverlässigkeit und Qualität. Im Jahr 1998 zieht sich die Seniorchefin Margret Echtermann aus dem Firmengeschäft zurück. Ihre Töchter Petra Wiedemann und Andrea Echtermann übernehmen das Familienunternehmen in der vierten Generation.


2006 wird Dr. Stefan Hallbauer Geschäftsführer. Durch Umstrukturierungen, Modernisierungen in der Produktion und Rationalisierungen rüstet er das Unternehmen für die gestiegenen Anforderungen der Märkte und gegenüber dem Wettbewerb. Echtermann® konsolidiert seine Position als europaweit führender Hersteller von Spezialarmaturen für Großküche und Gastronomie kontinuierlich. Ein neues Logo und ein neuer Markenauftritt tragen ebenso dazu bei wie die erstmalige Teilnahme an der Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung „hogatec“. Bis heute zählen Messeauftritte zu wichtigen Vertriebselementen des Unternehmens.


Blick nach vorn

Heute ist Echtermann® ein kerngesundes und wachsendes Unternehmen, das vor weitreichenden Wandlungsprozessen steht. Vor dem Hintergrund des EU-weiten Beschichtungsverbots mit umwelt- und gesundheitsschädlichem Chrom (VI) setzen wir auf eine umfassende Qualitäts-Strategie. Im Kern bedeutet das den nahezu vollständigen Abschied vom traditionellen Werkstoff Messing und die Hinwendung zum Edelstahl. Die Umstellung der gesamten Modellpalette erfordert eine von Grund auf neue Entwicklung und veränderte Produktionsprozesse und bietet die Chance, den Produkten auf Grundlage eines modernen Designs auch eine charakteristische neue Optik zu verleihen. Äußeres Signal für den Start der neuen Premium-Produkte, die auch mit einer Lifetime Warranty über 15 Jahre verknüpft ist, bildet eine umfassende Erneuerung des Firmengeländes. Hier – in den Gebäuden der mehr als 100 Jahre alten Armaturenfabrik - entstehen für die 60 Mitarbeiter in Entwicklung, Konstruktion, Auftragsverarbeitung, Muster- und Werkzeugbau, CNC-Bearbeitung, Lager und Büros, hochmoderne und funktionale Arbeitsumgebungen, die den Anforderungen an die moderne Arbeitswelt entsprechen und dennoch deutlich an mehr als 130 Jahre Industriegeschichte und Manufaktur erinnern.

Während die baulichen Maßnahmen im Laufe des Jahres 2018 abgeschlossen sein werden, ist die Umstellung der Produktpalette auf den Werkstoff Edelstahl bis spätestens 2021 geplant.